Über mich

Name:

Melanie Grams-Vollbeer 

Herkunft

Ruhrpott

Wohnhaft:

Husum

Baujahr

1979

Finde ich meine Hunde toll?

Ja!

Sind meine Hunde perfekt?

No way

Sollten Sie?

Nein, ich bin es auch nicht!

Mein Motto:

Success, it´s not always what you see!




Meine Qualifikationen:

 

Mai 2013

      -

Okt 2015

Ausbildung zur Hundetrainerin an einer Hundeschule in Nordfriesland.

Im Verlauf der Ausbildung Übernahme von Gruppen- und Einzelunterrichten aller Altersklassen und verschiedener Themengebiete

November 2015

Beginn Ausbildung zur Hundetrainerin bei Ziemer&Falke, Ausbildungszentrum für Hundetrainer, in Theorie und Praxis

Januar

2016

2-Tages-Seminar mit Dr. Dorit Urd Feddersen-Petersen: "Normales versus gestörtes Verhalten"

Juni

2016

2-Tages-Seminar mit PD Dr. Udo Gansloßer: "Angst, Furcht, Panik und Co.- auf die Unterscheidung kommt es an"

Oktober

2017

Bestehen der Prüfung zur Hundetrainerin bei Ziemer & Falke

November 2017

Erlaubniserteilung nach §11 Nr. 1 Abs. 8 f des Tierschutzgesetzes durch das Veterinäramt Husum

April

2018

Lesungs-und Gesprächchsabend mit Elli H. Radinger: "Die Weisheit der Wölfe"

Juni

2018

2-Tages-Seminar mit Christine Holst: "Warum tut der Hund, was er tut?"

April

2019

Tages-Seminar mit Stefan Kirchhoff: " Über Streuner und Straßenhunde im Ausland"

Mai

2019

Tages-Seminar mit Ute Heberer : "Beobachten/Einschätzen von Konflikten zwischen Hunden"

Juni 2020

Tages-Webinar mit Dipl.-Psych. Robert Mehl: "Traumata und ihre psychischen Folgen beim Hund"

November 2020

Tages-Webinar mit Dipl.-Psych. Robert Mehl: " Welpenentwicklung und -förderung aus neurobiologischer Perspektive"

Dezember

2020

Webinar mit Maren Grote:" Imponierverhalten-wo liegt die Grenze zwischen Imponieren und aktivem Drohen?"

Januar 

2021

Webinar mit Maren Grote: "Offensives und defensives Drohverhalten von Hunden"

Februar 

2021

Webinar mit Maren Grote: "Kämpfe unter Hunden"

April 

2021

2Tage-Webinar mit Dr. Ute Blaschke-Berthold: "VIP Spezial- Schwerpunkt Erregungsbellen"

August 2021

2Tage-Webinar mit Dr. Ute Blaschke-Berthold: " Verhaltenstherapie Block1"

September 2021

2Tage-Webinar mit Dr. Ute Blaschke-Berthold:" Verhaltenstherapie Block 2"


Meine Hunde:

Hunde gehören, seit ich denken kann, zu meinem Leben. Sei es unser Familienhund Idefix der mich bis ins Erwachsenenalter begleitete, Shira die Hündin die mein Mann mit in die Beziehung brachte, oder meine eigenen. Für mich ist es unvorstellbar ein erfülltes Leben ohne Hunde zu führen.

 



 Amy

Mein erster eigener Hund kam 2006 in mein Leben. Sie war eine Golden Retriever Hündin und (m)ein Traum. Wir hatten eine Verbindung zueinander, die ich mit Worten schwer beschreiben kann. Das Wort Urvertrauen beschreibt es wohl am ehesten. Amy begleitete mich wo immer es hin ging und liebte es dabei zu sein. Mit ihr machte ich meine ersten Hundetrainingerfahrungen als Halterin und durch diese begann ich einiges was ich dort lernte zu hinterfragen, weil ich mich damit nicht wohl fühlte.

Amy begleitete mich auch in den Anfängen meiner Hundetrainerausbildung und arbeitete später mit mir zusammen in mehreren Gruppen- und Einzelunterrichten als “Trainerhund”.

Nach kurzer schwerer Krankheit starb Amy am 07.08.2017 nach einer Not-OP mit knapp 11 Jahren. Sie hinterlässt eine riesige Lücke und ich vermisse sie sehr.

 

            *Wish you were here*

 


Mommel

Einige Zeit lang war ich eine Pflegestelle für in Not geratene Hunde aus dem Ausland. Diese Erlebnisse waren maßgeblich entscheidend dafür, dass ich Hundetrainerin geworden bin. So groß der Wille auch war so vielen Hunden wie möglich zu helfen, so groß war auch die Bandbreite der Sorgen und Gedanken die ich mir in dieser Zeit machte. Manche Hunde waren so schnell in unsere Familie integriert, dass die Abgabe in ihr neues Zuhause schwer aushaltbar war. Andere Hunde brachten Verhaltensweisen mit, die mich ratlos werden ließen und teilweise überforderten. So entschied ich mich dazu, den zur damaligen Zeit bei uns in Pflege lebenden Mommel zu behalten, die Pflegestelle auf zu geben und eine Hundetrainerausbildung zu beginnen.

 

Mommel war die erste wirkliche Herausforderung die ich als Hundehalterin hatte. Er hat meine Einstellung zur Arbeit mit Hunden sehr geprägt. Seine Mischung aus grenzenloser Energie, leidenschaftlicher Jäger, “Polizist auf Streife im Dauereinsatz”, Unruhegeist, und liebenswerter Chaot ließ mich so manches Mal verwirrt zurück. Alles was ich zum damaligen Zeitpunkt an Wissen über Hunde und Training hatte, funktionierte bei diesem Kerlchen nicht. Erst mit der Zeit wurde mir klar, welchen Anteil ich dazu bei trug, dass wir nicht vorwärts kamen. Ich bin unendlich dankbar für ihn, wir sind mittlerweile ein richtig gutes Team geworden.


Mila

Mit diesem Wirbelwind hatte ich den längsten und steinigsten Weg den ich im Zusammenleben mit Hunden hatte. Ein halbes Jahr nachdem sie bei uns einzog wurde ich krank und fiel sechs Monate aus. 

Mit welchen Herausforderungen wir in dieser Zeit und resultierend aus dieser Zeit  zu "kämpfen" hatten ist mit wenigen Worten hier nicht zu erklären. Wer mehr wissen will frage mich einfach :-)

 

Mila ist ein Australian Shepherd wie er im Buche steht. Sie brachte so ziemlich alles mit von dem man sich vorher insgeheim wünschte, dass dieses auf den eigenen Hund bitte nicht zutreffen möge:
  • Territorialverhalten? Jup!
  • Ressourcenverteidigung? Jup!
  • Unsicherheit?  Jup!
  • Fremde sind doof? Juuup!
  • "Dickkopf"? Jup!
  • Reaktiv? Jup!
  • Hier kann bitte jeder machen was ich will!? Jup!
  • Intelligenter und schneller als Fraulilli? Juuup!
  • Wenn ich nicht kann wie ich will kreische ich mal wild drauf los? Jup!...

 

Ich kann sagen, die Anfangszeit hat mich oft an den Rand meiner Kräfte gebracht.

Und ich möchte bei dieser Gelegenheit  einmal ganz klar betonen:

Ein Aussie ist weder ein Boder Collie "light", so wie es gerne mal behauptet wird, noch für unerfahrene oder Ersthundbesitzer oder gar Couchpotatoes geeignet.

Er ist ein hoch spezialisiertes Arbeitstier und ist mit einem Leben ohne individuelle, typgerechte Beschäftigungen einfach nicht glücklich!

 

Ich bin dankbar trotz oder gerade wegen der damaligen Umstände einen guten Zugang zu Mila bekommen zu haben so dass sie mir heute vertraut. Es war viel Selbstdisziplin, Fortbildung und Arbeit mit dem Umgang der eigenen Emotionen notwendig um mit ihr das zu schaffen, was wir geschafft haben.

 

Voller Zuversicht nehmen wir nun alle Hürden mit Anlauf, Schwung und einer gehörigen Portion Humor!

 

 

 

 


Fiete

Unser Labrador kam völlig ungeplant in unser Leben. Anfangs haben wir ihn nur übergangsweise aufgenommen um ihm ein Leben im Tierheim zu ersparen, denn so wie er sich verhielt, wäre er höchstwahrscheinlich schwer zu vermitteln gewesen. Wenn ich ihn mit einem Wort beschreiben müsste würde ich sagen: Naturgewalt. 

 

Er leidet unter einer schweren Hüftgelenksdysplasie und hat somit schon als Welpe starke Schmerzen gehabt die u.a. dazu führten, dass es schwierig war ihn zur Ruhe zu bekommen geschweige denn, dass er hätte lernen können Frust auszuhalten. Der kleine Kerl war im Dauerstress.

 

Fiete ist, sobald er die Augen öffnete, kaum zu händeln gewesen. Alles  wurde geklaut, zerstört, gerammelt oder besprungen. Er war keine Sekunden still oder ruhig. Er rannte wie der wilde Wutz, völlig kopflos, egal ob im Haus, im Garten oder auf Spaziergängen. Es war gar nichts möglich. Jeglicher Versuch an ihn ran zu kommen scheiterte daran, dass er entweder sofort erstarrte oder androhte seine Zähne zu benutzen. Ich habe noch nie zuvor so viel Verzweiflung, Frust und Wut in solch einem jungen Hund erlebt.

 

Mit Unterstützung von Freunden und Ärzten und ganz viel Geduld hat sich die Lage mittlerweile beruhigt. 

Mit der richtigen Schmerzmittelmedikation und Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe ist Fietes Aufgedrehtheit mittlerweile um einiges abgeschwächt. Sobald er aber etwas für ihn interessantes sieht ist es eine Herkulesaufgabe ihn „im Griff“ zu behalten. 

Für die Zukunft steht eine Hüftgelenks-OP im Raum, diese wird aber nur an ausgewachsenen Hund durchgeführt und somit heißt es erstmal warten. 

Trotz allem sind wir in den tollen Kerl verliebt und sind gespannt was wir mit ihm noch alles erleben werden.